22.04.2026

Demokratiearbeit stärken – nicht schwächen.

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Demokratiearbeit stärken – nicht schwächen.

Über 140 Träger der Demokratiearbeit haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an Karin Prien gewandt – mit klarer Kritik an den geplanten Umstrukturierungen des Bundesprogramms Demokratie leben!.

Die angekündigten Maßnahmen kämen in der Praxis massiven Kürzungen gleich – und gefährden bewährte Strukturen der Präventions- und Bildungsarbeit. Besonders kritisch: Die Entscheidungen werden getroffen, bevor zentrale Evaluationen überhaupt vorliegen. Evidenzbasierte Politik sieht anders aus.

Timo Reinfrank bringt es auf den Punkt: Wenn rechtsextreme Gewalt auf Höchststand ist und gleichzeitig Demokratieförderung zurückgefahren wird, entsteht nicht mehr Sicherheit – sondern weniger.

Demokratiearbeit ist langfristig angelegt. Sie lebt von Vertrauen, stabilen Partnerschaften und gewachsenen Netzwerken. Diese Strukturen lassen sich nicht kurzfristig ersetzen – und schon gar nicht „umorganisieren“, ohne Schaden anzurichten.

Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen fordern wir:
• Umstrukturierungen aussetzen
• Evaluationen abwarten
• Dialog statt Kürzungen

Denn klar ist: Demokratieförderung ist kein Lichtschalter.

 

 

 

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